Sanierungsmaßnahmen stehen an
Volksschule Bissingen jetzt Grund- und Mittelschule
Bissingen (pm). Zahlreiche interessierte Eltern waren zu Beginn des neuen Schuljahres in die Bissinger Schule gekommen, um sich von der Schulleitung und den Klassenlehrkräften über aktuelle Neuigkeiten informieren zu lassen und die Klassenelternsprecher zu wählen.
Nach der Verabschiedung des rührigen Führungsteams des bisherigen Elternbeirates galt es auch ein neues Gremium zu wählen. Aus der ehemaligen Volksschule Bissingen wurde mit Beginn des angelaufenen Schuljahres, wie Rektorin Ursula Hertle erläuterte, die Grundschule und Mittelschule Bissingen. Möglich wurde dies durch den neu installierten Schulverbund mit der Nachbarkommune Höchstädt, dem der Schulverband Bissingen-Amerdingen nun angehört. Im Schulverbund mit der Stadt Höchstädt haben die Kesseltaler Schüler auch die Möglichkeit, den M-Zug zu besuchen und damit die Mittlere Reife zu erwerben, was Bissingen so zuvor nicht anbieten konnte.
Die anderen Kriterien einer Mittelschule wie etwa die intensive Berufsorientierung, das Anbieten der drei arbeitspraktischen Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales oder die Maßnahmen der Schulsozialarbeit waren hingegen in Bissingen schon seit Jahren Standard. Auch das Angebot der Ganztagesbetreuung durch die offene Ganztagesschule besteht weiterhin. Thema der Elternversammlung waren auch die anstehenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen und die weitere inhaltliche Gestaltung der Schulhomepage, auf die Konrektor Helmut Herreiner einging.
Nach der Wahl der Klassenelternsprecher wurde aus deren Mitte der neue Elternbeirat der Grundschule und Mittelschule Bissingen gewählt. Dieser setzt sich nunmehr wie folgt zusammen: Monika Reiter, Bissingen (1. Vorsitzende); Claudia Reiter, Hochstein (2. Vorsitzende); Sigrid Plepla, Bissingen (Schriftführerin); Gabriele Zink, Bissingen (Kassenverwaltung); Doris Sporer, Oberliezheim; Petra Graf, Amerdingen; Martina Rett, Kesselostheim; Claudia Rößle, Bissingen und Simone Scholz, Diemantstein. |